Die Maklerprovision: Alles, was Sie 2020 wissen müssen

Wer für seine Immobilie Zeit und bürokratischen Aufwand sparen möchte, beauftragt für die Suche nach einem passenden Objekt oder zur Unterstützung im Verkaufsprozess oft einen Makler. Doch was kostet ein Makler bei erfolgreicher Vermittlung und wer muss wie viel für diese Leistung zahlen?

1. Wie hoch ist die Maklerprovision?

Die Höhe der Maklerprovision ist ein grundsätzlich frei verhandelbare Vergütung zwischen den Vertragspartnern, jedoch orientiert sie sich oft innerhalb eines Bundeslandes an den dort üblichen Provisionshöhen.

Ein Pauschalbetrag lässt sich somit nicht beziffern, jedoch finden Sie auf immoverkauf24.de eine aufschlussreiche Tabelle mit der Provisionshöhe in den verschiedenen Bundesländern.

2. Wer zahlt die Maklerprovision?

Bisher mussten Käufer einer Immobilie die Maklerprovision zum Großteil selbst übernehmen. Dies wurde nun von der Bundesregierung in einer neuen Regelung vom 12. Mai 2020 geändert (es gilt .

Demzufolge wird zukünftig die anfallende Maklerprovision bei der Vermittlung von Immobilien (Wohnungen oder Einfamilienhäuser) zwischen dem Käufer und Verkäufer gleichmäßig zu je 50% aufgeteilt. Zudem ist der Käufer erst zur Zahlung der anfallenden Kosten verpflichtet, wenn der Verkäufer nachweisen kann, seinen Anteil der Maklerprovision schon geleistet zu haben.

Dies gilt auch, wenn der Käufer der Auftraggeber des Maklers ist.

Zusätzlich kann der Makler auf Anfrage den Nachweis über die eingegangene Zahlung des Verkäufers dem Käufer selbst mitteilen.

Zudem soll die Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser durch eine Textformerfordernis für Maklerverträge zu mehr Transparenz und Rechtssicherheit für alle Beteiligten führen. Diese Regelung soll spätestens Anfang 2021 vollständig umgesetzt werden.

3. Lohnt sich die Beauftragung eines Maklers?

Vergleicht man Angebote auf Internetplattformen wie z. B. Immowelt, stellt man erstaunlicherweise fest, dass die von Maklern inserierten Immobilien bis zu 13 Prozent (trotz einer Maklerprovision von bis zu 7,14%) preiswerter sind als die von privaten Verkäufern, da diese oftmals den Wert ihrer Immobilie nicht marktgerecht einschätzen können. Dementsprechend kann sich die Beauftragung eines Immobilienmaklers trotz einer anfallenden Maklerprovision zu ihrem Vorteil bezahlt machen. Aber auch im Verkauf bringt ein Experte Vorteile mit sich:

  • Er erspart Ihnen viel Zeit und Mühe
  • Er übernimmt die Vermarktungs- und Verkaufsaktivitäten für Sie
  • Sie werden ebenso wie Ihre Kaufinteressenten seriös und professionell betreut
  • Er übernimmt die komplette Kommunikation mit Kaufinteressenten, sortiert aufgrund seiner Erfahrung “Immobilien-Touristen” aus und sondiert bereits im Vorfeld die Bonität des potenziellen Käufers. Darüber hinaus vermittelt der Makler zwischen Käufer und Verkäufer bei schwierigen Themen und sorgt dafür, dass die Kommunikation nicht vorschnelle abreißt.
  • Durch ein vorhandenes Netzwerk sind die Chancen auf einen schnellen Verkaufserfolg oft höher - in manchen Fällen ist nicht einmal eine Inseratschaltung von Nöten - und sie haben die Möglichkeit auf einen diskreten Kauf/Verkauf.
  • Der Makler begleitet auch die notariellen Vorbereitungen Vorbereitungen und ist erfahren darin, welche Unterlagen benötigt und kann über die rechtlichen und behördlichen Abläufe aufklären.

Fazit: Immobilienmakler trotz Maklerprovision – Ja oder Nein?

Einen Makler mit dem Kauf bzw. dem Verkauf einer Immobilie zu beauftragen, bietet für Käufer und Verkäufer einige attraktive – zeitliche und wirtschaftliche - Vorteile. Zum einen verfügt ein professioneller Immobilienmakler nicht nur über Fachwissen, so dass er die Immobilien marktgerecht einschätzen kann, sondern hat oft auch höhere Erfolgschancen, weil er für jede Immobilie eine passende Verkaufsstrategie auslotet – egal ob Sie nun Käufer oder Verkäufer sind.

Aus diesem Grund rate ich vor allem Erstverkäufer/-käufern und Interessenten, sich professionelle Unterstützung zu holen oder sich zumindest soweit einzulesen, dass sie sich sicher fühlen und genau wissen, worauf es bei dem An- oder Verkauf ihrer Immobilie ankommt.

Sollten Sie in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Niedersachsen auf der Suche nach einer brachenerfahrenen Ansprechpartnerin sein, so vereinbaren Sie doch gerne einen kostenlosen Beratungstermin mit mir!

Quellen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/maklerkosten-werden-kuenftig-geteilt-1752916

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